Gelungener Auftakt mit Andreas Aeschlimann

Bote vom Untersee vom

Rückblick auf den Seniorennachmittag im katholischen Pfarreisaal Steckborn vom Mittwoch, 17. Oktober 2018

Wenn sich der Herbst in seiner vollen Pracht zeigt, die Tage kürzer werden und nicht mehr ganz so warm sind, dann ist es wieder Zeit für die Seniorennachmittage. Zur ersten von fünf dieser Veranstaltungen im Winterhalbjahr 2018/2019 haben die Organisatorinnen alle interessierten Seniorinnen und Senioren eingeladen, sich im katholischen Pfarreisaal zu treffen, und bei guter Unterhaltung einen schönen Nachmittag zu verbringen. Wie wir es von Edith Stolz gewohnt sind, hat sie sich wieder eine wunderschöne, zur Jahreszeit passende Tischdekoration einfallen lassen, sodass sich die Gäste gleich wohl fühlten und gerne Platz nahmen. Man brauchte bei diesem schönen Wetter den Kaffee oder den Tee nicht unbedingt zum Aufwärmen; aber zum Geniessen beim Plaudern mit Freunden und Bekannten lässt man sich ihn gerne einschenken. Nun begrüsste die Leiterin, Rosmarie Zumbach, die Anwesenden und stellte Andreas Aeschlimann vor, der die Gäste an diesem Nachmittag unterhalten würde. Viele kannten ihn bereits von seinem letzten Auftritt an einem Seniorennachmittag in Steckborn, als er mit seinen Mani Matter-Liedern die Gäste begeisterte.

 

Musikalische Kreuzfahrt

Diesmal hatte er die Bühne mit einem grossen Schweizerkreuz und einer Schweizer-Landkarte geschmückt. Daneben stand ein bunter Strauss von Kantonsfahnen. Die Gäste wurden eingeladen, mit ihm zusammen eine musikalische Kreuzfahrt durch einige Kantone unseres Landes zu machen. Er nahm seine Gitarre zur Hand und dann hiess es: «Bitte Einsteigen!» Gestartet wurde in Schaffhausen und zwar auf dem Munot, natürlich mit dem «Munot-Glöcklein». Da ja der Kanton Schaffhausen ganz oben auf der Landkarte platziert ist, kam es einem so vor, wie wenn das Glöcklein hoch auf dem Turm über die ganze Schweiz läuten würde. Dieses Lied ist ja sehr bekannt, sodass die Gäste gleich zu Anfang mitsingen konnten. Bald schon ging’s weiter mit für jeden Kanton passenden, im jeweiligen Dialekt gesungenen Liedern und manchmal auch mit einem treffenden Accessoir. Vom Thurgau nach St. Gallen und ins Appenzellerland. «Min Vater isch en Appezöller, er frisst de Chäs mit samt em Teller» durfte natürlich nicht fehlen; da wurde der Sänger vom Publikum kräftig unterstützt! Auch beim Sennenlied «Gang rüef de Brune, gang rüef de Gäle» wurde mitgesungen. «I ha en Schatz am schöne Zürisee» verkündete das nächste Lied für den Kanton Zürich. Auch im Aargau geht es um Liebe, wenn auch etwas trauriger «Im Aargau sind zwei Liebi» erzählt da das Lied. Rassig gings auf dieser Reise weiter «vo Luzern gäge Weggis zue» und man brauchte weder «Schtrümpf no Schue!» Die Uhrenstadt Solothurn wurde mit dem Frühlingslied «D’Zit isch do» besungen.

 

Von Basel weiter ins Tessin

Nach dem auf baseldeutsch vorgetragenen «Baselbieterlied» überquerte man gemeinsam den «Röschtigraben und war flugs im Welschland, in Fribourg, und im Waadtland. «La-haut sur la montagne» und das Lied vom Vigneron verbreitete eine heiter-leichte, welsche Atmosphäre. Durchs Wallis ging’s und dann durch den Kanton Bern mit dem Lied «Es Purebüebli man i nid»; der «Schacherseppeli» kam auch noch dazu, dann von Obwalden nach Uri. Hier wurde getanzt, was das Zeug hält. «Zoge am Boge» war angesagt. Bei gelöster Stimmung überquerte man zusammen mit den «chaibe Bräme» den Gotthard und schon war man in unserer geliebten Sonnenstube, dem Tessin, immer mit einem passenden Lied. Im Kanton Graubünden war dann Endstation mit dem Abendlied «Dorma bain, buna not» – Ein schöner Ausklang! Aber natürlich gingen die Gäste dieses Seniorennachmittags jetzt noch nicht nach Hause, und schon gar nicht bereits ins Bett! Aus der Küche wurden feine Aufschnitt- und Käse-Plättli mit russischem Salat und Brot serviert, dazu, wie immer, ein Gläschen Wein oder Mineralwasser. Zur Freude der Organisatorinnen blieben die Leute noch lange sitzen und unterhielten sich; es schien ihnen wohl zu sein. Das war die schönste Genugtuung für das Vorbereitungs-Team und es freut sich,  auch am nächsten Nachmittagstreffen der Senioren, am 14. November, wieder viele Gäste begrüssen zu dürfen.

Termine

Sonntag, 16. August 2020, 09:45 Uhr

Gottesdienst in der Kirche

„Wir brauchen Erinnerungsstücke“ (Jos 4, 1-9). Pfr. Andreas Gäumann, Kirchenmusiker Martin Schweingruber, Kollekte: Hospizdienst Thurgau
Montag, 17. August 2020, 20:00 Uhr

Chorprobe in der Kirche

Dienstag, 18. August 2020, 09:30 Uhr

Vorlesen im Altersheim

Dienstag, 18. August 2020, 12:00 Uhr

Mittagessen für Senioren im Kirchgemeindehaus

Voranmeldung bei Marianna Rietiker, 079 533 22 58