Geselliger Anlass der beiden Steckborner Kirchgemeinden

Bote vom Untersee vom

Sehr gut besuchtes Frauenfrühstück mit lehrreichem Vortrag über die «Beziehungssprachen»

(rmm) Vergangenen Dienstagmorgen lud das Vorbereitungsteam der beiden Steckborner Kirchgemeinden zum Frauenfrühstück in den katholischen Pfarreisaal. Die adrett geschmückten Tische der emsigen Helfer sorgten für ein angenehmes Ambiente für das gemeinsame Zmorge, der Anlass war sehr gut besucht. Nach dem Schmaus und angeregtem Austausch waren die Anwesenden gut gestärkt, um konzentriert dem Vortrag der Referentin Susanna Vogel-Engeli beizuwohnen. Sie ermöglichte in der Folge einen etwas anderen Blick auf Beziehungen, ihre Ausführungen handelten von den fünf Sprachen der Liebe, darin beschreibt Sie die verschiedenen Arten von «Beziehungssprachen». Bekanntes, Erkanntes aber vor allem Interessantes war zu erfahren, mit ihrer feinfühligen und lockeren Art vermochte Vogel das Publikum einzubeziehen und warf Licht auf Themen, die nicht unbedingt immer gerne angesprochen werden.

 

Nicht jeder spricht die gleiche Sprache

Susanna Vogel-Engeli begleitet Menschen durchs Leben und meint dabei sinngemäss, jeder hat es in der Hand, mehr Liebe zu geben, andere mehr zu achten und immer sei dies auch ein kleiner Beitrag an den Weltfrieden, ohne Liebe keinen Frieden. Beziehungen sollen nähren und stärken, Liebe, Anerkennung und Wertschätzung sind die «Schlagworte». Als eine Art Kommunikation sieht sie das Senden und Empfangen von Liebe, dabei kommt es darauf an, wie es ankommt, ist es gar verletzend? Dabei muss die «Frequenz» stimmen, wie beim alten Radio, wo man drehte und drehte, bis es nicht mehr raschelte im Lautsprecher. Die erste Sprache sei, so erfährt man, «Ich bin für Dich da». Ungeteilte Aufmerksamkeit, wobei Qualität vor Quantität steht, und das körperliche als auch emotionale Anwesendsein. Was aber eben wie jede der fünf «Beziehungs-Srachen» je nach Frequenz nährend oder verletzend eingesetzt werden kann. So ist zum Beispiel das gemeinsame Ausführen von Arbeiten sicher nährender, als Entzug von Aufmerksamkeit keine Zeit zu haben oder Termine nicht einzuhalten, sofern jemand für diese Art der Sprache empfänglich ist. Die zweite Sprache beinhaltet «Ich helfe Dir, ich bin für Dich da». Das füllt den Liebestank, Anliegen schnell anpacken, von sich aus entlasten, einfach einen Liebesdienst erweisen. Dabei ist es bei dieser Sprache sehr verletzend, jemanden bezüglich seiner Hilfe zu kritisieren oder Versprechen nicht einzuhalten. Für diejenigen, welche auf dem Kanal der dritten Sprache, «Ich schenke Dir Berührung» angesprochen werden, sind dagegen kleine Berührungen, Zärtlichkeiten und Umarmungen oderdas zur Verfügung stellen einer Schulter zum Anlehnen sehr wichtig. Als richtige Strafe empfinden die Angesprochenen daher vermiedenen Körperkontakt oder aber körperliche
Übergriffe oder Berührungen aus Gewohnheit ohne Herz. «Anerkennung, Ermutigung und Wertschätzung» als vierte Sprache offenbart die Empfänglichkeit für gegenseitiges Anerkennen von Leistungen oder Komplimenten, sowie auch von Dankbarkeit. Fokus auf negative Verhaltensweisen ist hierbei genau so unangebracht, wie verbales Bewerten oder Herabsetzen. Bei der fünften Sprache schliesslich heisst es «Ich schenke Dir etwas», die sichtbaren Zeichen der Liebe. Und auch hier senden und empfangen wir Menschen auf unterschiedlichste Weise. So ist der eine beleidigt, wenn man sein Geschenk nicht vor seinen Augen öffnet, der andere empfindet gerade eben das als Fauxpas.

 

Neue Erkenntnisse für ein zufriedenes Publikum

So liess Susanna Vogel-Engeli ein zufriedenes Publikum mit neuen Erkenntnissen zurück, auf das die Welt ein bisschen besser werde, man muss nur wissen, auf welchen Kanälen wir senden und empfangen.

Termine

Dienstag, 18. Februar 2020, 09:30 Uhr

Vorlesen im Altersheim

Dienstag, 18. Februar 2020, 12:00 Uhr

Mittagessen für Senioren im Kirchgemeindehaus

Voranmeldung bei Marianna Rietiker, 079 533 22 58
Mittwoch, 19. Februar 2020, 09:30 Uhr

Seniorenkaffee im Kirchgemeindehaus

Mittwoch, 19. Februar 2020, 15:30 Uhr

KinderNachmittag im Kirchgemeindehaus