Unsere Wanderung im Seebachtal

Spätsommerwanderung Nr. 5 der beiden Steckborner Kirchgemeinden

Ziemlich warm – leichte Bekleidung ist angesagt

(hw) Wie bereits im «Bote» vom letzten Freitag angekündigt, fahren wir diesmal mit Thurbo und Postauto via Eschenz nach Weiningen bis zur Haltestelle «Weckingen». Wir – das sind heute 16 wanderfreudige Seniorinnen und Senioren – werden unter der kompetenten Leitung von Brigitta bei schönstem Wetter und sommerlicher Temperatur das Seebachtal, d.h. die Gegend um Hüttwiler-, Nussbaumer- und Hasensee, erwandern. Die Route führt zu einem grossen Teil über offenes Gelände, zum geringeren Teil durch bewaldetes Gebiet. Obwohl uns die mehrheitlich ebene Wanderroute wenig körperliche Anstrengung abverlangt, finden wir doch gelegentlich auch einen willkommenen Schattenplatz und machen eine kurze Verschnaufpause. Ein Schluck aus der Wasserflasche macht immer Sinn.

Konsultiert man die topografische Thurgauer Wanderkarte oder die Handy-App «SchweizMobil», kann man über die dort eingetragenen mundartlichen Flurnamen nur schmunzeln. Wir finden Bezeichnungen wie Tränki, Hoppelibüel, Bibelifrässer, Schelmi usw, die alle aus geschichtlicher Frühzeit stammen dürften.

Wir wählen lieber die Umleitung

Gerne würden wir die gesamte Wanderstrecke auf dem natürlichen Gelände und wo vorhanden und nötig, auf den speziell angelegten Holzstegen zurücklegen, doch befinden wir uns hier bei der Parzelle «Sömme» buchstäblich ein wenig auf dem Holzweg! Unsere Wanderleiterin erklärt aufgrund eigener Erfahrung, auf die ab hier ursprünglich vorgesehene Routenwahl wegen der äusserst morastigen Bodenverhältnisse verzichten zu wollen und die über ein Stück Fahrstrasse führende Umleitung zu wählen. Schliesslich ein kluger Entscheid; wollen wir doch besser keinen unnötigen Zwischenfall provozieren! Also verlassen wir kurzerhand dieses romantisch anmutende Stück Seelandschaft mit seinen Wasservögeln und den (leider verblühten) Seerosen.

Die Burgruine Helfenstein im geschichtlichen Rückblick

Dem südlichen Ufer des Hüttwilersees entlang wandernd kommt die Burgruine Helfenstein ins Blickfeld; Zeitzeuge aus dem Mittelalter. Bereits der Schweizer Chronist Christian Kuchimeister soll um das Jahr 1330 eine entsprechende Chronik verfasst haben. Die Burg selbst dürfte laut Thurgauer Amt für Archäologie nach neueren Erkenntnissen bereits ums Jahr 1200 erbaut worden sein.

Ein letztes Stück Steigung von wenigen Metern noch und der Dorfkern von Nussbaumen ist erreicht, wo zum Abschluss der Wanderung in der Gartenwirtschaft des Restaurants «Löwen» bereits Tische für uns bereitstehen. Ein Glas Saft als Durstlöscher oder ein Eis zur Abkühlung ist jetzt gefragt.

Zeit für die Rückkehr nach Steckborn wiederum mit Postauto und Thurbo ist um 16.32 Uhr. Vor allem die Postautostrecke nach Diessenhofen statt nach Frauenfeld erscheint uns, weil nicht alltäglich, besonders interessant. Da bleibt uns nur noch, unseren verbindlichsten Dank an die Wanderleiterin auszusprechen. Herzlichen Dank auch an die Adresse der beiden Steckborner Kirchgemeinden für die relevanten Veröffentlichungen auf deren Websites. Wenn das Wetter mitspielt, dürfte die erste Herbstwanderung dieses Jahres am 5. Oktober stattfinden. Gleich in der Agenda eintragen! Neue Wanderfans sind willkommen.

Termine

Montag, 29. November 2021, 20:00 Uhr

Probe des Kirchenchores

Dienstag, 30. November 2021, 12:00 Uhr

Mittagessen für Senioren im Kirchgemeindehaus

Mit Zertifikatspflicht. Anmeldungen an Marianna Rietiker 079 533 22 58
Donnerstag, 02. Dezember 2021, 12:00 Uhr

Familien Zmittag im Kirchgemeindehaus

Mit Zertifikatspflicht oder Takeaway. Anmeldungen bis Dienstagabend per Whatsapp oder e-mail an Marlen Wanner, mailto:r.m.wanner@bluewin.ch 079 360...
Freitag, 03. Dezember 2021, 09:30 Uhr

Andacht im Altersheim

Pfr. Zbyněk Kindschi Garský, Kirchenmusiker Martin Schweingruber
Freitag, 03. Dezember 2021, 17:30 Uhr

Jugendvesper in der Kirche