Der ökumenische Gottesdienst am Hafenfest stand ganz im Zeichen des Windes und seiner Verbindung zum Glauben und zum heiligen Geist. Pfarrerin Bettina Kindschi von der Evangelischen Kirchgemeinde Steckborn betonte im Eingangsgebet, dass Gott mit Wind vergleichbar ist: Beide sind unsichtbar und dennoch spürbar. Wenn wir Gott mit ins Boot nehmen, können wir unsere inneren Schiffe leichter ablegen und uns vertrauensvoll vom Wind tragen lassen. Durch Geschichten vom Segeln, Malen und der biblischen Geschichte von Elia wurde deutlich, dass der Wind für Kraft und Veränderung, aber auch für Ruhe und Vertrauen stehen kann. Musikalische Beiträge rundeten den Gottesdienst ab und machten ihn zu einem stimmungsvollen Auftakt des Hafenfestes.