Wegen schlechter Wetterprognose von Dienstag auf Donnerstag verschoben. Ja, das war gut. Bei prächtigem Sonnenschein und etwas Bise ist es ideal zum Wandern. Zwar sind wir mit 18 Leuten eine eher kleine Gruppe, denn einige Getreue geniessen die Seniorenferien. Um 12.00 Uhr gehen wir an Bord der schon gut besetzten Munot. In Mannenbach können wir nahtlos ins deutsche Schiff umsteigen und fahren über den See nach Iznang. Da kommt mir wieder einmal das alte Liedchen aus dem Schulgesangbuch in den Sinn. «Jetzt fahrn wir übern See übern See, jetzt fahrn wir übern...» und da durfte man nicht reinfallen, weiter heisst`s mit einer hölzern Wurzel usw. Ab Iznang wandern wir nun über Weiler nach Horn. An Häusern und in Gärten blühen die Rosen um die Wette. Da und dort nehme ich eine Nase voll Duft mit auf den Weg. Durch lauschige Wäldchen geniesst man die angenehme Kühle. Die Vögel sind noch im Mittagsschlaf. Dann wieder an Gemüse- und Getreidefeldern vorher. Kartoffel- und Obstbau scheint hier stiefmütterlich behandelt zu werden. Auf dem Wasserturm vor Horn, staunt man über die einzigartige Rundsicht. Eine kurze Einkehr im weit herum sichtbaren Horner Kirchli und dann hinunter zum «Seehörnle», wo man sich mit verschiedenen Getränken, feinen Kuchen und Anderem neu stärken kann.
Nun, frisch ausgeruht, die zweite Halbzeit in Angriff nehmen. Es geht hinauf und hinunter, und da, eine Kirschbaumallee. Diese Bäume wurden wohl vor etwa 50 Jahren gepflanzt und scheinen am ehesten die gefiederten Kirschenliebhaber zu beglücken. An einem Schattenplätzchen gibt Wernenr ein kleines Jodelkonzert zum Besten. Danke! Beim Schiffsteg in Hemmenhofen bleibt noch genügend Zeit, um ein Gace zu schlecken. Mit der Schaffhausen fahren wir heim nach Steckborn. Das war wieder eine tolle Wanderung. Herzlich danken wir dem Wanderleiter Bänz, der mit seiner Gattin noch den Hachzeitstag feiern wird. Viel Glück für die weiteren Ehejahre! Auch ein Dank an die Steckborner Kirchgemeinden.